Zwangspause beendet

Als ich im Oktober das Erstlingsset für die mittlerweile geborene Nichte genäht habe wusste ich zwar das ich mit dem nähen erst mal eine Pause machen muss aber das sie so lang wird war da noch nicht abzusehen.

Im Oktober und November sind wir nämlich erstmal umgezogen. Man glaubt ja gar nicht was sich in acht Jahren alles so ansammelt. Ich habe alles konsequent aussortiert, was mir stellenweise wirklich nicht leicht fiel. Zwischendurch geheult weil ich überwältigt von diesem Berg Arbeit war und mich nur mit dem Spruch: „Augen zu und durch“ über Wasser gehalten. Alles in dem Glauben das der Stress bald vorbei ist.

So kanpp mitte November war es dann soweit das wir das Gefühl hatten der Umzug ist so gut wie durch. Natürlich muss noch hier und da was angeschraubt werden (auch heute noch) aber alles war aus der alten Wohnung und wir waren im neuen zu Hause angekommen.

Da kam Ende November auf einmal im Job meine Kündigung mit sagenhaften vier Wochen Kündigungsfrist… Also zum 31. Dezember. Toller Start ins neue Jahr. Es ist jetzt auch völlig überflüssig über das einklagen von den fehlenden zwei Monaten Kündigungsfrist, einer Abfindung oder ähnliches zu debatieren. Fakt ist als Mutter arbeitslos zu werden ist kein Zuckerschlecken. Also habe ich mich nach zwei Tagen heulerei, begleitet von Existenzängsten auf arbeitssuche gegeben. Es gab einige unterirdische Vorstellungsgespräche und einige nette. Und so hatte ich das Glück zum 15 Januar wieder einen Job zu haben. Allerdings jetzt in Vollzeit.

Da sich diese Umstellung nicht mal eben so einstellt blieb auch in der Zeit wenig Zeit für Hobbys. Aber jetzt arbeite ich schon fünf Wochen und schaffe es auch ab und zu mal wieder an die Nähmaschine. JUHU.

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